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Autor: Eckhart Leisering

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Von Dresden in die Welt (Teil 3) – Archivalien des Staatsarchivs gingen 2025 nach Warschau, Mülhausen, Coburg, Crimmitschau, Kamenz und Dresden

Auch 2025 hat das Sächsische Staatsarchiv durch Ausleihe von Archivgut wieder Ausstellungen in Nachbarschaft und Ferne unterstützt. Diese stellen wir Ihnen hier vor. Zwei Ausstellungen können Sie sogar noch sehen.

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Vor 500 Jahren: Thomas Müntzer und der Bauernkrieg

Am 15. Mai 1525 wurden aufständische Bauern in der Schlacht von Frankenhausen vernichtend geschlagen. Der bekannte Reformator Thomas Müntzer geriet dabei in Gefangenschaft. Herzog Georg von Sachsen beschlagnahmte dessen Briefwechsel, der dann über 400 Jahre hier im Archiv verwahrt wurde. Was damals passierte und warum die Müntzerbriefe heute nicht mehr in Dresden sind, erklären wir hier.

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Die Urkunden des Klosters St. Marienthal – für die Öffentlichkeit bewahrt

Mit finanzieller Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung erwarb der Freistaat Sachsen Ende 2023 die historisch bedeutende Bibliothek des Klosters St. Marienthal bei Ostritz. Der Ankauf umfasste auch die wenigen noch erhaltenen Urkunden des Klosterarchivs. Diese befinden sich inzwischen im Sächsischen Staatsarchiv. Hier geben wir Ihnen einen Einblick in den Bestand.

Urkunde Caspars von Zabeltitz zum Verzicht auf Ansprüche am Gut Leutewitz bei Riesa, ausgestellt am Dreikönigstag (6. Januar) 1375 (Quelle: SächsStA-D, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 04106) 0

Zum neuen Jahr – Datierungsfragen im Archiv

Der Jahresbeginn am 1. Januar ist nicht selbstverständlich, sondern steht in einer langen Reihe unterschiedlicher historischer Datierungsmöglichkeiten. Wie hat man in der Vergangenheit das jeweils aktuelle Datum notiert, wie den Jahreswechsel festgelegt? Beginnen wir also die Beiträge des neuen Jahres 2025 mit einem Blick auf historische Datierungen.

Auszug aus dem Menü von 4. September 1710 (Quelle: SächsStA-D, 10119 Sekundogeniturfürstentum Sachsen-Weißenfels, Nr. 10189b, Bl. 1) 0

Aus den Magazinen des Staatsarchivs: Kalbskopf und Füße mit Speck.

Das Sächsische Staatsarchiv verwahrt die große Menge von fast 109 Kilometern Archivgut. Die Magazinverwaltung muss deshalb immer aktuell gehalten werden. Dabei kann es zu überraschenden Funden kommen,  wie beispielsweise einigen Speisezetteln für den Herzog von Sachsen-Weißenfels. Wie sah nun die Verpflegung an einem Fürstenhof des 18. Jahrhunderts aus?

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Von Dresden in die Welt (Teil 1) – Archivalien des Staatsarchivs werden in Brüssel, Warschau, Meißen und Dresden ausgestellt

Schätze sind dazu da, gezeigt zu werden. Pro Jahr erhält das Staatsarchiv bis zu 20 Ausleihanfragen von Museen. Aktuell werden Leihgaben zu vier größeren Ausstellungen in Brüssel, Warschau, Meißen und Dresden bereitgestellt. Sind Sie neugierig? Hier erhalten Sie einen Überblick über die Ausstellungen und die Objekte aus dem Staatsarchiv.

Kopfzeilen des Lehrbriefes der Dresdner Hofküche, September 1763 (SächsStA-DD, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 15317) 0

Ausbildung in der Hofküche – ein Festmahl will gelernt sein!

2023 konnte des Sächsische Staatsarchiv einen Kochlehrbrief der kurfürstlichen Hofküche in Dresden erwerben, der aus der Zeit kurz nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges stammt. Dies ist das nunmehr mit Abstand älteste Dokument dieser Art in unserem Archiv. Welche Informationen können wir ihm entnehmen?