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Kategorie: Archivalien

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Noten-Digitalisate des Komponisten Camillo Schumann online verfügbar

Vor 80 Jahren starb der Komponist und Organist Camillo Schumann (1872-1946). Die Manuskripte seiner größtenteils unveröffentlichten Kompositionen befinden sich im Nachlass des Königsteiner Heimatforschers und Musikschriftstellers Harald Schurz (1932–1995). Die Archivalien wurden nun abschließend erschlossen und digitalisiert. Über 7900 Digitalisate von ca. 500 Kompositionen stehen damit frei zugänglich zur Verfügung. Sie bieten überraschende Einblicke und verändern unsere Wahrnehmung des musikalischen Wirkens eines wenig beachteten sächsischen Komponisten.

Neu online verfügbar sind auch Digitalisate in Farbe. (Quelle: SächsStA-D, 10015 Landtag, 0721) 0

2,6 Millionen neue Digitalisate sind online

Das Staatsarchiv hat weitere 2,6 Millionen Digitalisate von Archivgut online gestellt. Darunter sind viele Farb-Digitalisate, die einen detailgetreuen Eindruck vom Original vermitteln. Insgesamt sind jetzt über 28 Millionen Digitalisate kostenfrei auf der Website des Staatsarchivs zugänglich.

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Zum Jahr der jüdischen Kultur: das jüdische Verlegerehepaar Cläre und Gustav Kirstein

In den Beständen des Staatsarchivs Leipzig spiegelt sich nicht nur die lange Tradition Leipzigs als Buchstadt wider, auch die Eingriffe des NS-Regimes in die Verlagslandschaft haben ihren Niederschlag gefunden. Beispielhaft dafür stehen der E. A. Seemann Verlag sowie Cläre und Gustav Kirstein.

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Ein Unternehmerleben zwischen Tradition und Moderne: Der Nachlass der Familie Rathgeber

Die Textilindustrie bestimmt rund 200 Jahre lang die Industrielandschaft Südwestsachsens. Im Jahr 2024 konnte das Staatsarchiv Chemnitz aus Privathand den Nachlass der Familie Rathgeber erwerben, einer Familie von Textilfabrikanten aus Markersdorf im Chemnitztal. Die archivische Bearbeitung des Bestandes ist inzwischen abgeschlossen. Interessierte Nutzerinnen und Nutzer können den Nachlass nun online auf SaxArchiv recherchieren.

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Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen 2026: hebräische Fragmente im Bergarchiv

Am 14. Dezember 2025 wird mit dem Anzünden der ersten Kerze des Chanukka-Leuchters das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen eröffnet. Spuren jüdischen Lebens in Sachsen finden sich auch in Unterlagen des Sächsischen Staatsarchivs. Wir werden im gesamten Jahr 2026 davon berichten. Heute stellen wir hebräische Fragmente im Bergarchiv Freiberg vor.

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Mord, Feuer, Rebellion!

Archivinspektoranwärterin Deborah Rohne absolvierte das sechsmonatige Abschlusspraktikum ihrer Ausbildung im Archivvverbund Bautzen. Davon entfielen zwei Monate auf die Erschließung des sogenannten Probebestandes, in welchem sie eine besondere Entdeckung machte.

„Umsiedler“ vor dem Hauptbahnhof in Leipzig, 1946 (Foto: Karl Heinz Mai, fotothek-mai.de) 0

Flucht und Vertreibung nach dem Ende des 2. Weltkriegs in den Quellen des Sächsischen Staatsarchivs

Am 14. September 2025 wurde im Freistaat Sachsen der Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung begangen. Das Sächsische Staatsarchiv nimmt dies zum Anlass, um an Flucht und Vertreibung am Ende des 2. Weltkrieges und den Beginn der politischen Neuordnung Europas zu erinnern.