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Verschlagwortet: Aus den Beständen

„Umsiedler“ vor dem Hauptbahnhof in Leipzig, 1946 (Foto: Karl Heinz Mai, fotothek-mai.de) 0

Flucht und Vertreibung nach dem Ende des 2. Weltkriegs in den Quellen des Sächsischen Staatsarchivs

Am 14. September 2025 wurde im Freistaat Sachsen der Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung begangen. Das Sächsische Staatsarchiv nimmt dies zum Anlass, um an Flucht und Vertreibung am Ende des 2. Weltkrieges und den Beginn der politischen Neuordnung Europas zu erinnern.

„Tafellied“ von Johannes Brahms (Detail), Quelle: SächsStA-L, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig, Nr. 6778/2 8

Tafellieder – eine noch zu entdeckende Textgattung

Tafellieder? Kennen Sie nicht? Doch, kennen Sie: Wenn Sie je auf einer Feier zu einer bekannten Melodie einen zu diesem Anlass gedichteten Text gesungen haben, zum Beispiel auf eine Geburtstagsjubilarin oder ein Hochzeitspaar. Aber was haben Tafellieder mit dem Sächsischen Staatsarchiv zu tun?

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Vor 500 Jahren: Thomas Müntzer und der Bauernkrieg

Am 15. Mai 1525 wurden aufständische Bauern in der Schlacht von Frankenhausen vernichtend geschlagen. Der bekannte Reformator Thomas Müntzer geriet dabei in Gefangenschaft. Herzog Georg von Sachsen beschlagnahmte dessen Briefwechsel, der dann über 400 Jahre hier im Archiv verwahrt wurde. Was damals passierte und warum die Müntzerbriefe heute nicht mehr in Dresden sind, erklären wir hier.

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Bergschadenkundliche Analysen: Quellen zur Risikoabschätzung für Bau- und Planungsvorhaben

Wer Grundstückseigentum erwirbt, möchte nicht reinfallen. Reinfallen etwa in einen Tagesbruch, der sich just auf dem Grundstück auftun könnte, auf dem man sein Eigenheim oder Gewerbe plant. Bergschadenkundliche Analysen, die im Bergarchiv Freiberg verwahrt werden, können vor unangenehmen Überraschungen schützen. Erfahren Sie hier, wie Sie diese Unterlagen nutzen können.

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Gegen das Vergessen – Verlegung des 800. Stolpersteins in Leipzig

Seit 2006 erinnern in Leipzig sogenannte Stolpersteine an die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Nunmehr wurde der 800. Stolperstein verlegt. Das Sächsische Staatsarchiv unterstützt und begleitet die Stolperstein-Projekte seit vielen Jahren.

Personennamen in der "Ahnenstammkartei" (Foto: Anett Müller) 0

Nomen est omen – Tagung zur Herkunft und Bedeutung von Namen

Die lateinische Redensart ist das Motto der 9. Fachtagung für Ortschronisten und Heimatforscher, die vom Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. organisiert wird. Sie findet am 1. März 2025 von 10.00 bis 16.00 Uhr in der Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis statt. Im Mittelpunkt steht die spannende Welt der Familien-, Orts- und Flurnamen. Auch das Sächsische Staatsarchiv beteiligt sich.