Verschlagwortet: Tag der Archive
Rund 650 Besucherinnen und Besucher nutzen den Tag der Archive 2026, um die Arbeit des Sächsischen Staatsarchivs kennenzulernen. Unter dem Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ gab es ein vielfältiges Programm zu entdecken. Hier ist unsere Rückschau.
Auch Archive brauchen eine sichere Heimat! In muffigen und feuchten Kellern oder auf überhitzten Dachböden fühlen sich Menschen wie auch Archivalien auf Dauer nicht wohl: Menschen werden krank, Archivalien werden schimmelig oder zerbröseln. Das ist das Thema zum Tag der Archive 2026 am 7. März 2026 im Bergarchiv Freiberg im Schloss Freudenstein.
Für viele DDR-Bürger war ihr VEB mehr als nur eine Arbeitsstätte. Zwischen Brigadefeier und Planerfüllung, Betriebssport und politischer Kontrolle prägten die volkseigenen Betriebe (VEB) ganze Lebensläufe. Doch wie viel Heimat steckte wirklich im sozialistischen Betriebssystem? Und was blieb, als 1990 viele Werkstore dauerhaft schlossen?
Sie wollten immer schon einmal einen Blick in ein Archivmagazin werfen, sich eine Restaurierungswerkstatt ansehen und verstehen, was Archivarinnen und Archivare eigentlich machen? Am Tag der Archive 2026 haben Sie die Möglichkeit dazu.
Wie kann ich Informationen zu meinen Urgroßeltern finden, wie bleiben elektronische Unterlagen dauerhaft erhalten und welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es eigentlich in einem Archiv? Der Tag der Archive am 2. März bot Antworten auf diese und weitere Fragen. Einige Bilder der Veranstaltung stellen wir hier für Sie bereit.
Diesen Mittagsgruß benutzten Generationen von Arbeitern und Angestellten tagtäglich auf ihrem Weg zur betrieblichen Versorgungseinrichtung, der Kantine, und dürfte auch Jüngeren heute noch bekannt sein. Wie sich die Gemeinschaftsverpflegung über die Zeit entwickelt hat, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Nahrhaft und preisgünstig sollte die Verköstigung sein, welche der britische Offizier in bayerischen Diensten, Benjamin Thompson Reichsgraf von Rumford, ab 1795 seinen Soldaten ermöglichte. Und als solche trat seine „Rumfordsche Suppe“ einen ungewöhnlichen Siegeszug an.
Essen und Trinken spielen nicht nur im Alltag eine Rolle, sondern auch bei der Versorgung von Gefangenen. Was wurde im 19. Jahrhundert in einem Gefängnis gegessen und getrunken, welche Mengen wurden ausgegeben? Und was hat Karl May damit zu tun?
Zum Tag der Archive unter dem Motto „Essen und Trinken“ haben wir bespielhaft Forschungsfragen zu Ernährungsweisen formuliert und testweise geschaut, wie archivierte Websites dazu ausgewertet werden könnten. Welche Daten wir ausgewählt, wie wir diese aufbereitet und welche Stichproben wir genommen haben, lesen Sie hier.
2023 konnte des Sächsische Staatsarchiv einen Kochlehrbrief der kurfürstlichen Hofküche in Dresden erwerben, der aus der Zeit kurz nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges stammt. Dies ist das nunmehr mit Abstand älteste Dokument dieser Art in unserem Archiv. Welche Informationen können wir ihm entnehmen?